Wenn Menschen bedingt durch Alter, Krankheit, Unfallgeschehen etc. zunehmend immobil und über lange Zeit bettlägerig werden, ist die Gefahr, dass sich ein sogenanntes Druckgeschwür ( Dekubitus ) bildet, besonders hoch.
Das Enstehen eines solchen Geschwüres ist immer von mehreren Faktoren abhängig. Dabei spielen Auflagedruck, dessen Zeitdauer und die Gesamt-durchblutung eine entscheidende Rolle. Pflegerische und medizinische Maßnahmen setzen bei der Verhütung bzw. Therapie von Dekubitalgeschwüren an diesen Punkten konkret an.
Der Dekubitus ist somit immer als Folgeerscheinung von Grunderkrankungen zu sehen. In den meisten Fällen kann er durch frühzeitiges Erkennen und der entsprechenden Prophylaxe vermieden werden.
Es handelt sich beim Dekubitus um einen Hautdefekt, der infolge des körpereigenen Auflagedruckes hervorgerufen wird.
Man spricht daher auch vom Druckgeschwür.
Solche Druckgeschwüre bilden sich bei permanent sitzenden oder liegenden, immobilen Patienten. Ältere Personen sind durch Veränderungen der Haut, reduzierter Beweglichkeit und Sensibilität besonders häufig von diesen chronischen Wunden betroffen.
Anti-Dekubitus-Lagerungs-Systeme leisten einen guten Beitrag zur Prophylaxe und Therapie.
Sie sollten jedoch in ihrem Chrakter als das eingestuft werden was sie tatsächlich darstellen:
Ein unterstützendes Hilfsmittel.
Die pflegende Person wird durch solche Hilfen nicht ersetzt. Sie muss weiterhin sämtliche Risikofaktoren richtig einschätzen und die entsprechenden Pflegemaßnahmen einleiten.
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